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<pre>Ausgerechnet der sich nur einen Tag nach seiner Tumor-Diagnose in den Dienst der Eintracht stellende Marco Russ verhalf den Gästen per Eigentor zur gänzlich unverdienten Führung; aus eigener Kraft hatte es der Club in Halbzeit eins auf keinen einzigen Torschuss gebracht.  <p> Lassen sich Rückschläge in solchen Spitzenspielen unter normalen Umständen gegebenenfalls auch einmal verschmerzen, hat hier der maue Verlauf des ersten Saisondrittels zur Folge, dass dem Vorjahresdritten jeder liegen gelassene Zähler einen schmerzhaften Stich versetzt.  <p>  Das ist auch dringend nötig, denn hinter den Mainzern hat der FC Köln immer noch nicht aufgegeben. Der 5-Punkte-Vorsprung, den Mainz sieben Spieltage vor Saisonende noch hat, kann unter Umständen auch schnell weg sein. <p> Die Freiburger konnten sich gegen den amtierenden Meister in der ersten Halbzeit zwar keine nennenswerte Chance erspielen, jedoch erzielten sie direkt nach dem Seitenwechsel die vermeintliche Führung, welche jedoch aufgrund einer knappen Abseitsstellung nicht zählte. <p>  Auch in Sachen Torausbeute ist Gladbach stark wie selten zuvor. Die 30 Saisontore bislang wurden nur vier Mal überboten: 1971/72 (32 Treffer), 1973/74 (33), 1984/85 (35) und 1967/68 (38).  </pre>


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<pre>Wettquoten, Tipp & Prognose für FC Schalke 04 — Borussia Mönchengladbach âž” Bundesliga, Samstag, 02.02.2019 um 18:30 Uhr  <p> Dass sich die drei bezwungenen Nord-Klubs allesamt in der unteren Tabellenhälfte einsortieren, liefert für die regionalen Vorlieben der Dortmunder aber eine schlüssige Erklärung: Insbesondere in der Fremde kommt der CL-Achtelfinalist in diesem Jahr allenfalls gegen schwachbrüstige Gegner zum Zug.  <p>  Dabei haben die Freiburger nicht nur die Partie verloren, sondern auch die Nerven. Christian Streich echauffierte sich über eine gelb-rote Karte gegen Nils Petersen und wurde vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt. <p> Auch aufgrund von taktischen Umstellungen: Schwarz kehrte zum 4-3-3-System zurück, das er bereits zu Beginn der Saison spielen ließ – allerdings etwas defensiver. Seit der Rückkehr zum neuen, alten System gegen Gladbach (0:0) fing Mainz nur vier Tore in sechs Spielen. <p>  Nachdem der etwas überraschend zum Bundesliga-Coach beförderte Ostwestfale vor einem Monat gleich sein Auftaktspiel in Darmstadt gewann, hat der 43-Jährige nun sein persönliches Punktekonto mit dem Coup gegen RB Leipzig bereits auf sieben Zähler aufgestockt.  </pre> 


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<pre> Hierfür müssten die Kölner zunächst einmal aber ihre langwierige Auswärtskrise überwinden; seit dem gnadenlosen 6:1 in Darmstadt hatte sich die Mannschaft zuletzt sechs Mal vergeblich um einen Sieg in der Fremde bemüht (2 Unentschieden, 4 Niederlagen).  <p> Dem kollektiven Jubel-Taumel tat das natürlich keinen Abbruch. Mit dem Sieg in Augsburg gelang ein wichtiger Schritt hinaus aus dem Abstiegssumpf.  <p>  In der 75. Minute gelang den Schwaben aus dem Nichts der Ausgleich, sieben Minuten vor Schluss sogar noch für die Führung. <p>  Nach der Länderspielpause beginnen für Mainz und Augsburg die Wochen der Wahrheit. Beide legten vor der Winterpause einen tollen Endspurt hin, der auch diesmal wieder gelingen soll. Damals begann dieser mit einem fulminanten 3:3. <p>  Nichtsdestotrotz können die 05er wohl auch mit dem ergatterten Punkt sehr gut leben. Zumal der FSV mit diesem Historisches vollbracht hat: Nur ein einziges Mal, in der Saison 2010/11, hatten die Mainzer nach 29 Spieltagen bereits 45 Punkte auf dem Konto.  </pre>


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<pre> Abgesehen davon besagt eine alte Fußballer-Weisheit, dass die zweite Saison für einen Aufsteiger immer die schwierigste ist.  <p> Dabei sind die letzten Ergebnisse, die Mainz gegen den Rekordmeister abliefern konnte, gar nicht einmal so schlecht. Die Nullfünfer haben nur zwei der jüngsten vier Aufeinandertreffen verloren. Das Duell in der Hinrunde endete allerdings mit einer schmerzhaften 0:4-Pleite.   <p> Gladbach kommt aktuell auf 30 Liga-Treffer. Nur Borussia Dortmund schoss an bisherigen 12 Spieltagen noch mehr Tore als die „Fohlen“. <p>  Angesichts der sich häufenden Erfolgsmeldungen droht jedoch fast schon in Vergessenheit zu geraten, dass die TSG noch immer akut abstiegsgefährdet ist; momentan weist die Tabelle lediglich einen Vorsprung von drei Zählern auf den Relegationsplatz aus.  <p> Selbst die durchaus glaubwürdigen Bemühungen, sich dem derzeitigen Niedergang mit aller Macht zu widersetzen, muteten somit durch die Bank reichlich harmlos an: ein bitteres Fazit, welches die Hertha nun vermutlich auch nach dem fast ebenso schweren Gastspiel in der BayArena ziehen muss.  </pre>


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<pre> für den überaus schmeichelhaften Erfolg im Breisgau bekam die Eintracht dann jedoch gegen Bremen und Dortmund die Quittung präsentiert, bevor auch dem Heimspiel gegen RB Leipzig ein nur wenig hilfreiches 1:1 entsprang.  <p> Ebenso wie dem FC Schalke kamen dabei auch den Freiburgern entscheidend die immer müder werdenden Beine der Gastgeber zu Gute; für die Geißböcke stellen die zahlreichen Englischen Wochen im Überlebenskampf einen offenbar nicht zu kompensierenden Standortnachteil dar.  <p>  Schwarz fand die Vorstellung seiner Truppe „schlichtweg sensationell“, vor allem die „perfekte erste Halbzeit“. Wie es plötzlich komme, dass man im Saison-Endspurt nicht nur Leipzig sondern auch den BVB schlagen könne? „Das ist die Entwicklung, mit jedem Ergebnis kam das Selbstvertrauen.“ <p>  Dass die Knappen vorab ausnahmsweise einmal guter Dinge sind, droht die Sache für den FC Schalke dabei nur noch ärger zu machen. Übermut war schon immer einer der schlechtesten Ratgeber, wenn ein Vergleich mit dem deutschen Rekordmeister auf der Tagesordnung stand.  <p> Jenseits des bitteren Endes ließ die Vorstellung der Knappen aber erneut erkennen, dass der Weg des Klubs prinzipiell in die richtige Richtung führt:  </pre>


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